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Buche einen Vormittagstermin zwischen 8:00 und 11:00 Uhr zu Beginn der Reise, um bei wetterbedingten Absagen Ausweichtage zu haben.
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Gehe 24 Stunden nach deinem letzten Tauchgang nicht ins Flugzeug, der Kabinendruck kann sonst zur Abweisung führen.
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Sei 45 bis 60 Minuten vor Abflug zum Einchecken und Wiegen da und plane etwas Bargeld für das Trinkgeld des Piloten ein.
Bestimmte gesundheitliche Einschränkungen und Aktivitäten vor dem Flug schließen eine Mitfahrt aus: Schwangere, Personen, die nicht aufrecht sitzen können, sowie alle, die innerhalb der letzten 24 Stunden Gerätetauchen waren, werden nicht mitgenommen. Informiere dich vor der Buchung über die Vorgaben des Anbieters zu Schwindel (Vertigo), Klaustrophobie sowie Erkältungen oder Grippe, und plane deinen letzten Tauchgang mindestens 24 Stunden vor dem Abflug ein. Falls eine dieser Einschränkungen auf dich zutreffen könnte, kläre das direkt bei der Reservierung ab.
So sehen sichere Hawaii-Helikopterflüge aus der Luft aus












Wie oft Helikopter auf Hawaii wirklich verunglücken - die Zahlen
Die Zahlen hinter den Schlagzeilen sprechen eine klare Sprache. Tödliche Rundflugunfälle auf Hawaii liegen im Schnitt bei unter einem pro Jahr, trotz der enormen Zahl an Flügen, die täglich von allen Inseln aus starten.
Eine Studie aus dem Jahr 2009 belegte, dass die Unfallrate nach Einführung spezieller Hawaii-Flugregeln 1994 um 47 % sank: von 3,4 auf 1,8 Unfälle pro 100.000 Flugstunden. Statistisch gesehen ist das Verletzungsrisiko bei einem Rundflug vergleichbar mit deiner täglichen Autofahrt zur Arbeit auf einer vierspurigen Straße, oder sogar geringer.
Schlagzeilen verzerren diesen Eindruck aus zwei Gründen: Ein Absturz ist eben deshalb eine Nachricht, weil er so selten vorkommt. Eine Woche Berichterstattung fühlt sich dann schnell nach einer Serie an. Zudem suggerieren Filme oft, dass ein Triebwerksausfall den sofortigen Absturz bedeutet. Helikopter verhalten sich in der Realität jedoch völlig anders.
Ein Helikopter stürzt bei einem Motorausfall nicht wie ein Stein vom Himmel. Piloten trainieren dafür die sogenannte Autorotation, ein Gleitflugverfahren, mit dem sie den Hubschrauber ganz ohne Motorkraft sicher landen können. Zudem werden die Flugrouten immer so geplant, dass jederzeit ein geeigneter Landeplatz erreichbar ist.
Drei weit verbreitete Annahmen verunsichern Erstflieger völlig unbegründet:
Piloten beherrschen die Autorotation für Notlandungen im Gleitflug und Routen folgen sicheren Landepunkten
Tödliche Unfälle liegen im Schnitt bei unter einem pro Jahr, bei extrem vielen täglichen Flügen
Das Verletzungsrisiko ist vergleichbar mit der täglichen Fahrt zur Arbeit auf der Autobahn oder geringer
Das nüchterne Fazit lautet: Das Risiko, mit dem du an Bord gehst, ist gering, genau erfasst und streng reglementiert. In den folgenden Abschnitten schauen wir uns jeden Sicherheitsfaktor im Detail an, von den Bundesgesetzen bis zur Wetterbeobachtung.

FAA Part 135: Regeln und Kontrollen für Rundflüge auf Hawaii
Für Rundflüge gelten ganz eigene Sicherheitsgesetze. Anbieter können nach FAA Part 135 zertifiziert sein, was deutlich strengere Anforderungen an Wartung und Pilotenerfahrung stellt als in der normalen Freizeitfliegerei. Zudem gilt für Hawaii Part 136, wo diese Regeln strenger sind, müssen die Anbieter sie verbindlich umsetzen.
Zwei dieser Regeln bestimmen direkt deinen Flug: Rundflüge auf Hawaii dürfen in der Regel nicht unter 450 Meter (1.500 Fuß) über Grund sinken und müssen denselben Abstand zu Personen und Gebäuden halten. Besichtigungsflüge bleiben also in festen Korridoren. Zudem erstellt der Anbieter vor jedem Start einen Flugleistungsplan, an den sich der Pilot strikt halten muss.
Für Flüge über Wasser gelten zusätzliche Auflagen: Jeder einmotorige Helikopter, der die Küstenlinie verlässt, muss Notschwimmer oder geprüfte Rettungsausrüstung mitführen. Bei längeren Abschnitten über dem Meer tragen die Passagiere schon vor dem Abheben Schwimmwesten. Vor dem Start erklärt der Pilot genau, wie eine Notwasserung abläuft und wie man das Fluggerät verlässt.
Die Part-135-Zertifizierung ist das wichtigste Merkmal, auf das du bei der Buchung achten solltest. Du kannst Anbieter auch in den offiziellen Datenbanken von FAA und NTSB nachschlagen oder einfach nachfragen, wie viele Flugstunden die Piloten speziell auf den Hawaii-Routen absolviert haben.


Pilotenscheine und Training für die Mikroklimata auf Big Island
Dein Pilot verfügt über deutlich mehr Erfahrung als nur eine einfache Berufspilotenlizenz. Für kommerzielle Rundflüge auf Hawaii unterhalb von 450 Metern verlangt die FAA spezielle Trainings des Betreibers. Diese müssen laut Vorgaben das Fliegen im Gebirge, Starts und Landungen bei dünner Höhenluft sowie das Erkennen inseltypischer Wettermuster abdecken.
Letzteres ist nirgendwo so wichtig wie auf Big Island. Diese Insel vereint mehrere Klimazonen gleichzeitig: das trockene Kona auf der Leeseite, wolkenverhangene Gipfel über der Passatinversion und die regenreichen Hänge bei Hilo.
Ein Pilot, der diese Vorzeichen frühzeitig liest, etwa eine Quellwolke am Hualālai am frühen Nachmittag oder auffrischenden Wind an den Graten von Kohala, entscheidet darüber, ob der Flug entspannt verläuft oder abgebrochen werden muss.
Die entscheidende Frage lautet schlicht: Wie viele Flugstunden hat der Pilot auf den Routen dieser Insel? Erfahrene Passagiere betonen immer wieder, dass ortskundige Piloten nicht nur Geologie und Geschichte spannend vermitteln, sondern durch ihre ruhige Art selbst nervösen Erstfliegern sofort die Anspannung nehmen.
Anbieter, deren Piloten Tausende von Flugstunden in diesen Bergen absolviert haben, bieten dir ein Sicherheitsplus, das in keiner Broschüre steht.


So findest du den sichersten Helikopterflug auf Big Island
Sobald du in einen Eco-Star EC-130 einsteigst, verfliegt die Sorge vor technischen Pannen schnell. Dieser Hubschraubertyp wurde speziell für Rundflüge entwickelt, und das spürt man. Die Sitze vorn und hinten sind hoch gebaut und energieabsorbierend.
Das Treibstoffsystem ist besonders crashresistent. Die Turbine wird über ein zweikanaliges FADEC-System mit einer dritten, vollautomatischen Notfallsteuerung geregelt, und das Cockpit entlastet den Piloten spürbar.
Der Heckrotor ist ein Detail, das den meisten Passagieren erst auf den zweiten Blick auffällt: Er sitzt gekapselt im Heckausleger (das sogenannte Fenestron-System), sodass hinten kein freilaufender Rotorblattkreis rotiert. Ein redundantes Hydrauliksystem sorgt dafür, dass die Maschine selbst bei Ausfall eines Kreislaufs problemlos gelandet werden kann.
Frage vor der Buchung unbedingt nach dem Helikoptermodell, der Typ macht beim Thema Sicherheit einen echten Unterschied. Ein anderes Modell hat einen deutlich schlechteren Ruf: Die Robinson R44 verzeichnete von 2006 bis 2016 die höchste Rate tödlicher Unfälle unter den großen zivilen Hubschraubertypen.
Sie wird auf Big Island dennoch für manche Touren eingesetzt, unter anderem für einige Flüge ohne Türen ab Kona. Zudem gelten in ihr Mindestgewichte für die Außensitze. Anbieter, die moderne EC-130 nutzen, bieten dir das deutlich sicherere Fluggerät, und als Bonus eine gestufte Theaterbestuhlung sowie riesige Panoramafenster.


Wetter, Vog und Flugabsagen: Was du wissen musst
Technische Ausfälle sind extrem selten. Das Wetter hingegen bestimmt deinen Flugtag ganz maßgeblich. Tiefe Wolken, Schauer und dichter Vog (vulkanischer Dunst) verdecken oft die Berggipfel und Krater. Unterschreiten die Bedingungen die Mindeststandards, ändern die Piloten die Route oder sagen den Flug ab.
Auf Strecken im Nationalpark ist die Regel eindeutig: Verhindert das Wetter die Einhaltung der vorgeschriebenen Mindesthöhe, muss der Pilot die Route sofort verlassen und entweder einen wetterbegünstigten Bereich ansteuern oder den Sektor ganz verlassen. Ein Durchfliegen auf gut Glück gibt es nicht.
Eine Flugabsage ist also ein Beweis dafür, dass die Sicherheitsmechanismen greifen. Stammgäste sehen das genauso: Ein Anbieter, der einen Flug am Check-in stoppt, weil der Wind gedreht hat, nimmt seine Verantwortung absolut ernst.
Die Jahreszeit liefert gute Anhaltspunkte: In den feuchteren Frühjahrsmonaten regnet es im Luv an fast jedem zweiten Tag, während der Frühherbst die trockenste und klarste Zeit des Jahres darstellt.
Januar: 18.4 trockene Tage. Der Januar bietet recht klaren Himmel mit über 18 trockenen Tagen und wenig Bewölkung, auch wenn Winterschauer vereinzelt zu Routenänderungen führen können.
Tippe auf einen Monat für Details.
April: Regen an 23 Tagen. Der April bringt an rund 23 feuchten Tagen regelmäßige Niederschläge mit sich, weshalb Piloten die Routen häufig in die klareren Küstenabschnitte verlegen.
Tippe auf einen Monat für Details.
März: 0.2 windige Tage. Der März ist mit 20 Regentagen der feuchteste Monat; oft hängen tiefe Wolken am Vulkan, sodass Piloten auf die Wasserfälle ausweichen.
Tippe auf einen Monat für Details.
Nutze diese Daten für deine Planung: In trockenen Monaten stehen die Chancen auf freie Sicht am Gipfel am besten; in nasseren Monaten solltest du den Flug möglichst an den Anfang deines Urlaubs legen, um Ausweichtage zu haben.
Wenn Wolken oder Vog den Blick auf den Vulkan versperren, weichen die Piloten meist auf die Küstenlandschaft aus, ältere Lavafelder und Wasserfälle im Regenwald führen nach kurzen Schauern oft besonders spektakulär viel Wasser.


Beste Tageszeit zum Fliegen und Buchungsvorlauf
Der Vormittag ist eindeutig die beste Flugzeit. Zwischen 8:00 und 11:00 Uhr sind die Winde meist am schwächsten und die Sicht über den Kratern wie auch den Kohala-Tälern am klarsten.
Erst durch die Erwärmung am Nachmittag und die Passatwinde bilden sich dichte Wolken und Thermik. Am Nachmittag stauen sich die Wolken an den Kämmen und der Flug wird unruhiger.
Plane deinen Flug deshalb für die ersten Tage deiner Reise ein. Wenn eine Tour am letzten Tag wegen Schlechtwetters gestrichen wird, gibt es keine zweite Chance mehr.
Ein Flug an Tag zwei oder drei lässt dir genügend Ausweichtage, und du bekommst gleich zu Beginn einen Überblick über die Insel, der dir bei allen weiteren Ausflügen an Land hilft.
Auch die Saison spielt eine Rolle: Im Hochsommer (Juni bis August) und über den Jahreswechsel sind die Termine oft zwei bis vier Wochen im Voraus ausgebucht, beliebte Vormittagsslots sogar 30 Tage bis sechs Wochen vorher.
Wenn du im Juli oder an Weihnachten unbedingt um 8:00 Uhr morgens fliegen möchtest, reserviere vorab von zu Hause aus, vor Ort sind die besten Plätze meist weg.


Kīlauea-Vulkanflüge: Sieht man wirklich glühende Lava?
Schraube deine Erwartungen vorab auf ein realistisches Maß herunter: Glühend rote Lava aus der Luft zu sehen, ist selten, da der Kīlauea unregelmäßig und oft nur in kurzen Phasen ausbricht.
Wenn die Oberfläche ruhig ist, siehst du Dampfschlote, gewaltige Kraterkessel und erstarrte Lavafelder vergangener Eruptionen. Weite schwarze Ebenen, dampfende Erdspalten und eine Caldera, die sich von oben wie eine Landkarte liest, das ist das normale Panorama.
Bei einem aktiven Ausbruch kann der Luftraum zudem gesperrt werden. Temporäre Flugbeschränkungen riegeln das Areal über dem Krater oft im Umkreis von zwei Seemeilen und bis zu 1.500 Metern Höhe ab. Der Flugplan des Nationalparks sieht ohnehin feste Routen vor, die den Kraterrand umfliegen, sodass ein direkter Überflug über den Schlund nicht erlaubt ist.
Der Flug lohnt sich auch ohne frische Lava voll und ganz. Viele Passagiere finden die tiefgrünen Täler und Wasserfälle der Kohala-Küste sogar beeindruckender als die ruhenden Krater, zumal du diese abgelegenen Regionen mit keinem Mietwagen erreichst.
Wenn es dir primär um den Vulkan geht, ist der Flug ab Hilo über den Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark ideal: Er dauert rund eine Stunde und führt mit der kürzesten Anflugzeit direkt zur Kīlauea-Caldera und zum Puʻu-ʻŌʻō-Kegel.


Fliegen mit oder ohne Türen: Wind, Gurte und wer wo am besten sitzt
Der Sitzplatz ohne Türen ist der Traum aller Fotografen, aber man sollte genau wissen, worauf man sich einlässt. Du bist mit einem normalen Beckengurt gesichert; es gibt keine Rennsport-Hosenträgergurte.
Da die Türen fehlen, zieht der Flugwind ungehindert durch die Kabine, und in Reiseflughöhe ist es 5 bis 8 Grad kühler als am Boden.
Handys und Kameras müssen während des gesamten Flugs zwingend mit Handschlaufen oder Gurten an deinem Körper gesichert sein; Hüte, Taschen, Schals und lose Gegenstände dürfen nicht mit an Bord. Für diese Plätze gelten strenge Vorgaben.
Alle Passagiere tragen Headsets, auch Kinder, um das Gehör vor dem Triebwerkslärm zu schützen. Wähle den Sitzplatz passend zur jeweiligen Person. Wer zu Flugangst neigt oder sich an offenen Abgründen unwohl fühlt, ist hinter einer geschlossenen Scheibe in der klimatisierten Kabine deutlich besser aufgehoben.
Bei der Hualalai-Vulkantour ab Kailua-Kona kannst du beide Varianten buchen; der Anbieter stellt die erforderlichen Gurte und Schutzhüllen fürs Smartphone bereit.


Gesundheit, Gewicht und Ausschlusskriterien vor dem Start
Einige Vorgaben können den Einstieg verhindern, du solltest sie vor der Zahlung kennen. Wer innerhalb der letzten 24 Stunden Gerätetauchen war, darf aus Sicherheitsgründen oft nicht mitfliegen, da der geringere Kabinendruck das Risiko der Dekompressionskrankheit steigert. Bei Schwangerschaft, Schwindel, Klaustrophobie oder einer starken Erkältung raten manche Anbieter vom Mitfliegen ab.
Personen, die nicht selbstständig aufrecht sitzen können, dürfen nicht befördert werden. Auch das Gewicht wird genau geprüft: Jeder Gast wird beim Check-in gewogen, damit die Gewichtsverteilung im Helikopter berechnet werden kann. Die Sitzplatzvergabe nach FAA-Vorschriften erfolgt automatisch anhand des Gleichgewichts.
Deshalb kann man Plätze nicht frei wählen oder garantieren, nebeneinander zu sitzen. ::alert Wichtige Gesundheitsregeln vor dem Start Gerätetauchen in den letzten 24 Stunden | Plane deinen letzten Tauchgang mindestens einen vollen Tag vor Abflug, sonst wirst du abgewiesen
Reisekrankheit ist die größte Sorge vieler Gäste, bleibt in der Praxis aber meist unbegründet. Der Flug verläuft sehr ruhig, und selbst wer im Auto oder auf Schiffen schnell empfindlich reagiert, spürt in der Luft oft nichts.
Nimm vorsorglich vor dem Start etwas Ingwer oder ein Reisemittel; setzt die Übelkeit erst einmal ein, wirken Medikamente kaum noch. Iss vorher nur leichte Kost, trinke ausreichend Wasser, und sichere dir bei Neigung zu Schwindel einen Platz mit freiem Blick auf den Horizont.


Ablauf am Flugtag: Check-in, Einweisung und Boarding
Der Flugtag beginnt am Check-in-Schalter. Die Meldezeiten variieren je nach Tour: 45 Minuten vor Abflug in Hilo, volle 60 Minuten bei Flügen ab Waikoloa und einigen Vulkanrouten, deine Buchungsbestätigung nennt die genaue Zeit.
Wer zu spät kommt, verliert seinen Platz ersatzlos. Das Wiegen ist Routine: Jeder stellt sich kurz auf die Waage, der Wert fließt in die Trimmberechnung ein, niemand kommentiert das.
Danach folgt die Sicherheitseinweisung, und hier solltest du aufmerksam zuhören, denn das Rollfeld bei laufenden Rotoren ist ein potenzieller Gefahrenbereich.
Die Crew führt euch auf den sicheren Wegen: Halte dich vom Heck fern, wo der Heckrotor läuft, ducke dich beim Durchqueren des Hauptrotorbereichs und bleibe auf geneigtem Gelände immer auf der hangabwärts gelegenen Seite. Weht der Wind deine Mütze weg, lasse sie liegen! Einem Gegenstand in Rotornähe hinterherzulaufen, ist der größte Fehler überhaupt.
- 145 bis 60 Minuten vor StartCheck-in und Wiegen am Heliport
Zuspätkommen führt zum ersatzlosen Platzverlust
- 2Vor dem EinsteigenSicherheitsunterweisung
Gut zuhören: Rotorabstände und Rettungswesten über Wasser
- 3BoardingGang über markierte Wege mit Bodenpersonal
Abstand zum Heckrotor halten, Kopf einziehen
- 4AbhebenErst senkrechtes Schweben, dann Vorwärtsneigung
Geht nach wenigen Augenblicken in einen ruhigen Flug über
- 5LandungTrinkgeld für den Piloten ist üblich
Trinkgelder am Schalter teilt sich das gesamte Team
Die erste Flugminute fühlt sich für viele ungewohnt an, dieses kurze Anheben und das leichte Abkippen nach vorn, doch dann zieht dich die Landschaft in ihren Bann. Fast alle nervösen Passagiere berichten dasselbe: Sobald die Aussicht das Fenster füllt, ist jede Angst vergessen.

Nach dem Morgenflug ab Hilo: Wasserfälle, Gärten und der Nationalpark
Ein Flug am Morgen lässt dir den ganzen Nachmittag frei, und rund um Hilo gibt es viel zu entdecken. Die Rainbow Falls (der 24 Meter hohe Waiānuenue) liegen direkt im Stadtgebiet, nur gut zwei Kilometer vom Zentrum entfernt, und sind bekannt für die Regenbögen in der Gischt.
Drei Kilometer flussaufwärts liegen die Boiling Pots, eine Reihe von Becken im Wailuku River. Beide Stopps lassen sich entspannt in einer Dreiviertelstunde kombinieren.
Nördlich der Stadt stürzen die Akaka Falls 135 Meter in die Tiefe; du erreichst sie über einen befestigten, 600 Meter langen Rundweg etwa 25 Fahrminuten von Hilo.
Direkt in der Stadt liegen die kostenlosen Liliʻuokalani Gardens an der Hilo Bay samt der kleinen vorgelagerten Insel Moku Ola (Coconut Island), alle Stationen liegen nur zehn Minuten auseinander.
Der Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark ist die perfekte Ergänzung für den Nachmittag: Er liegt nur 45 bis 60 Minuten Autofahrt von Hilo entfernt. Genau deshalb sparst du dir mit einem Start in Hilo gegenüber einer Anfahrt quer über die Insel von Kona aus weit über eine Stunde Fahrzeit pro Strecke.
Plane den Besuch der Wasserfälle nach Möglichkeit passend zur Jahreszeit: Die Passatwinde versorgen die Fälle an der Hāmākua-Küste das ganze Jahr über, am meisten Wasser führen sie jedoch von November bis März nach kräftigen Winterregenfällen.
Von Mai bis September fließen sie ruhiger, aber stetig. Ein Abstecher lohnt sich immer, besonders nach einem kurzen Schauer rauschen die Schluchten gewaltig.

Lohnt sich das? Helikopter vs. Kleinflugzeug und andere Inseln
Wer mit Unbehagen wegen alter Schlagzeilen hier gelandet ist, findet in den Daten und Regeln Beruhigung: Tödliche Unfälle liegen bei unter einem pro Jahr, die Flüge unterliegen strengen Sonderregeln für Hawaii, die Helikopter sind moderne Spezialanfertigungen und die Piloten für dieses Gelände trainiert. Bleibt noch die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Rundflüge im Kleinflugzeug kosten meist nur etwa die Hälfte eines Helikopterflugs und bieten weite Panoramablicke. Allerdings fliegen sie höher und können nicht an Kraterrändern oder vor Wasserfällen in der Luft verharren.
Genau dieses tiefe, langsame Schweben über Schluchten oder Vulkankegeln macht die Faszination des Helikopters aus. Für Familien mit Kindern unter zehn Jahren ist ein Kleinflugzeug dennoch oft die entspanntere Wahl.
Big Island ist die einzige Insel auf Hawaii, auf der echte Vulkane das absolute Highlight sind. Kauaʻi punktet mit der Nā-Pali-Küste und dem Waimea Canyon, Maui mit den Klippen von Molokaʻi, beides fantastische Rundflüge. Aber nur hier erlebst du riesige Krater, heißen Dampf, weite Lavafelder und die unzugänglichen Kohala-Täler.
Ein völlig anderes Erlebnis, selbst wenn du schon über einer anderen Insel geflogen bist. Buche den Vormittagstermin früh im Urlaub, zieh dunkle Sachen an und lass dir die Insel aus der Luft zeigen, bevor du sie am Boden erkundest.

Wir sind selbst hingefahren, der Check-in lief völlig reibungslos. Unser Pilot Dave war fantastisch, kompetent und unterhaltsam! Das Team war superfreundlich und professionell. Wir hatten eine tolle Zeit und können Blue Hawaiian absolut empfehlen!
Sicher buchen, mit Bedacht fliegen
Ja, statistisch gesehen sind Helikopter-Rundflüge auf Hawaii sicher: Tödliche Unfälle liegen im Schnitt bei weniger als einem pro Jahr, das Verletzungsrisiko ist vergleichbar mit einer Autofahrt auf der Autobahn oder sogar geringer, und eine Sonderregelung für Hawaii aus dem Jahr 1994 hat die Unfallrate fast halbiert.
Die Piloten sind speziell für die hiesigen Mikroklimata ausgebildet, moderne EC-130-Maschinen verfügen über energieabsorbierende Sitze sowie crashsichere Treibstoffsysteme, und bei schlechtem Wetter wird ein Flug beendet, noch bevor es brenzlig werden kann.
Anders sieht die Sache aus, wenn du in den vergangenen 24 Stunden Gerätetauchen warst, schwanger bist, unter Schwindel (Vertigo) oder Klaustrophobie leidest, oder für Familien mit kleinen Kindern, die unbedingt einen Flug ohne Türen („Doors-off“) machen möchten.


Wichtige Tipps vor der Buchung deines Hawaii-Helikopterflugs
Plane eine rechtzeitige Ankunft ein: 60 Minuten vor Abflug in Waikoloa, 45 Minuten in Hilo. Du wirst gewogen und erhältst das Sicherheitsbriefing. Wer zu spät kommt, verliert seinen Platz ohne Erstattungsanspruch.
Die Sitzplätze werden beim Check-in anhand des Gewichts der Passagiere vergeben, da der Helikopter für den Flug ausbalanciert sein muss. Paare oder Familien können daher nicht fest damit rechnen, nebeneinandersitzen zu dürfen oder einen Fensterplatz zu bekommen. Auch ein Platz direkt an der offenen Tür kann bei Flügen ohne Türen niemals garantiert werden.
Einige Anbieter befördern keine Personen, die schwanger sind, unter Schwindel (Vertigo), Klaustrophobie, Reisekrankheit oder einer Erkältung bzw. Grippe leiden; wer nicht aufrecht sitzen kann, darf ebenfalls nicht mitfliegen. Wenn du Gerätetauchen warst, musst du volle 24 Stunden bis zum Abflug warten, da dir sonst der Zutritt an Bord verwehrt werden kann.
Das Bodenpersonal begleitet dich aufs Vorfeld und weist den Weg. Halte Abstand zum Heck mit dem Heckrotor, gehe unter dem Hauptrotor leicht gebückt und halte dich am Hang stets auf der Talseite auf.
Tiefe Wolken, Regen und Vog können Krater und Täler verdecken. Die Anbieter verschieben, ändern oder stornieren Flüge in solchen Fällen. Bei wetterbedingter Absage erhältst du den vollen Betrag zurück oder buchst kostenlos um.
Hawaiis Rundflugpiloten sind speziell für diese Insel ausgebildet: Gebirgsflug, Höhenverhältnisse und lokale Wetterbeobachtung nach Sicht. Vor jedem Flug wird ein Flugleistungsplan hinterlegt, an den sich der Pilot halten muss.
Flug, Pilotenkommentare und lärmdämpfende Headsets gehören bei den meisten Touren dazu; Flüge ohne Türen beinhalten Hüllen und Halteschlaufen fürs Handy. Der Transfer zum Heliport sowie Fotos und Videos nach dem Flug kosten meist extra.
Hüte, Taschen, Rucksäcke, Selfie-Sticks, Trinkflaschen und lose Objektive müssen am Boden bleiben. Handys und Kameras müssen an Trageschlaufen gesichert werden; lange Haare gehören fest zusammengebunden. Für Flüge ohne Türen sind feste Schuhe Pflicht.
“Fantastischer Ausflug! Ben und Joey waren hervorragende, extrem kompetente Piloten, die sich auf Big Island und mit den Vulkanen bestens auskennen.”
Was Helikoptertouren auf Hawaii in der Praxis sicher macht
Wie oft stürzen Helikopter bei Rundflügen auf Hawaii ab?
Tödliche Unfälle bei Rundflügen auf Hawaii liegen im Schnitt bei unter einem pro Jahr, bei vielen Tausend Flügen auf allen Inseln. Eine Untersuchung von 2009 zeigte, dass die Unfallrate nach den 1994 erlassenen Hawaii-Flugregeln um 47 % sank: von 3,4 auf 1,8 pro 100.000 Flugstunden.
Wie gefährlich sind Helikopterflüge auf Hawaii im Vergleich zum Autofahren?
Das statistische Verletzungsrisiko bei einem Rundflug entspricht einer Autofahrt zur Arbeit auf dem Highway oder liegt darunter. Rundflüge unterliegen strengen, speziell für Hawaii geltenden Regeln, darunter einer Mindestflughöhe von 450 Metern.
Was passiert, wenn mitten im Flug das Triebwerk ausfällt?
Ein Hubschrauber stürzt nicht einfach ab, wenn das Triebwerk ausfällt. Piloten trainieren intensiv die Autorotation, ein Gleitverfahren, mit dem sich die Maschine ganz ohne Motorkraft steuern und sicher aufsetzen lässt.
Ist es sicher, während eines Ausbruchs über den Kīlauea zu fliegen?
Bei Eruptionen wird der Luftraum über der Caldera durch temporäre Flugbeschränkungen gesperrt; Touren fliegen also niemals blind in eine Gefahrenzone. Flüge nahe aktiver Ausbrüche halten genügend Abstand und Höhe, sodass vulkanische Gase nicht in die Kabine dringen.
Welche Ausbildung haben die Piloten für das Gelände auf Big Island?
Piloten, die kommerzielle Touren unter 450 Metern auf Hawaii fliegen, absolvieren betreiberspezifische Schulungen. Die FAA schreibt Trainings für Gebirgsflüge, Höhenluft und lokale Wetterlagen vor. Vor jedem Flug muss ein Leistungsplan eingereicht werden, der strikt einzuhalten ist.
Sind die Helikopter für solche Rundflüge speziell ausgerüstet?
Der auf Big Island häufig eingesetzte Eco-Star EC-130 wurde eigens für Rundflüge konstruiert. Er verfügt über energieabsorbierende Sitze, ein crashsicheres Treibstoffsystem, einen gekapselten Heckrotor und eine Triebwerkssteuerung mit unabhängigem Notfall-Backup.
Warum können Paare und Familien ihre Plätze nicht frei wählen?
Die Sitzplätze werden strikt nach Gewichts- und Schwerpunktberechnungen vergeben, um die Stabilität der Maschine zu sichern. Das schreiben Bundesvorschriften vor. Deshalb wird jeder Passagier vor dem Abflug beim Check-in gewogen.
Was passiert, wenn das Wetter am Flugtag umschlägt?
Bei Starkregen, tiefen Wolken oder heiklen Mikroklimata, besonders auf der Hilo-Seite, sagen Anbieter Flüge ab, verschieben sie oder weichen aus. Fällt dein Flug wetterbedingt aus, erhältst du den vollen Betrag zurück oder buchst unkompliziert um.
Wird mir beim Flug über den Vulkan schlecht?
Hubschrauberflüge verlaufen in der Regel sehr ruhig, sodass Reisende, die sonst im Auto oder auf dem Boot seekrank werden, sich in der Luft meist wohlfühlen. Ingwerbonbons oder Reisetabletten vor dem Start helfen bei engen Kurvenlagen, und auf einem Vordersitz hast du ein besonders weites Sichtfeld auf den Horizont.
Können gesundheitliche Gründe mich vom Flug ausschließen?
Manche Touren befördern keine Schwangeren, Personen mit starkem Schwindel oder Gäste, die nicht selbstständig aufrecht sitzen können. Nach dem Tauchen gilt wegen der Dekompressionsgefahr ein 24-stündiges Flugverbot. Kläre Vorerkrankungen vorab mit dem Anbieter.
Zu welcher Tageszeit fliegt man am sichersten?
Abflüge am Vormittag zwischen 8:00 und 11:00 Uhr bieten die ruhigsten Flugbedingungen und die klarste Sicht auf Vulkane und Täler, bevor Passatwinde und Quellwolken am Nachmittag aufziehen.


